Der Verein der Spielgruppe Gigampfi

Die Spielgruppe Gigampfi ist ein privater, selbsttragender Verein, welcher den Kinder in der Gemeinde Maur im Vorkindergartenalter eine erste Sozialisierung ermöglichen will. Der Verein wurde im Jahre 1974 gegründet und besteht aus einem Vorstand, Mitglieder und einem Rechnungsrevisor. Er bezweckt die Führung und die finanzielle Sicherung der Spielgruppe Gigampfi.
Der Vorstand ist zuständig für die Organisation der Spielgruppe und die Anstellung der Spielgruppenleiterinnen.
Mitglied kann jede Person werden, welche die Zielsetzungen des Vereins unterstützen möchte. Mit der Anmeldung eines Kindes werden die Eltern Mitglied des Vereins. Die Mitglieder werden jährlich zu einer Generalversammlung eingeladen.

Zusammensetzung des Vorstandes

FunktionNameAdresse
 Kassiererin  Daniela Frigeri  8127 Forch
 Aktuarin  Michaela Christen  8127 Forch
 Beisitz  Bruni Coni   8118 Pfaffhausen
 Beisitz  Odermatt Thomas   8127 Forch
 Beisitz  Vonwil Tanja  8122 Binz
 Beisitz  Zangerl Bianca  8127 Forch

Unsere Ziele

Das wichtigste Ziel in der Erziehung der Kinder besteht darin, die Fähigkeiten zu entwickeln, sich mit den unterschiedlichsten Problemen des Lebens - sowohl für sich selbst als auch für die anderen - auseinanderzusetzen und damit umzugehen.

Spielend lernen ohne Zwang        

Wir streben nicht nach Beschleunigung der Entwicklung der Persönlichkeit, sondern vielmehr nach Bereicherung, Ausgestaltung und Aktivierung von möglichst vielen Verhaltens- und Erlebnisweisen. Nur eigenes, freies Tun und Erleben vermittelt dem Kind Erfahrungen die lernintensiv sind.

Druck und Zwang haben kaum eine fördernde Wirkung. Nur wenn die Tätigkeiten vom Kind erlebt und verstanden sind, fördern sie die emotionalen und kognitiven Kräfte. Die Kinder wählen zum grossen Teil selbst die Spielmaterialien aus, die ihrem Interesse und ihrer Entwicklung entsprechen.

Um eine positive Persönlichkeitsbildung zu ermöglichen, bedarf es der Beachtung und Respektierung schon des kleinen Kindes. Die Entwicklung eines starken Ichgefühls, d.h. die Förderung der Selbstbestimmungsfähigkeit des Kindes geschieht vornehmlich durch ein angstfreies, unbefangenes Leben in Geborgenheit und Sicherheit. Wenn das Kind das Gefühl hat, anerkannt und verstanden zu werden, kann es Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl entwickeln. Es wird zu selbständig entdeckendem Verhalten ermutigt, es wird fähig, Entscheidungen zu treffen.

1. Im sozialen Bereich         

Sensibilisierung und Aktivierung des Sozialverhaltens:
Lernen, sich in einer Gruppe zu integrieren

Erkennen und Lösen von Konflikten:
Der Erzieher bleibt bei Streitereien im Hintergrund. Die Kinder sind stolz auf ihren Mut und ihr Können, wenn sie Konflikte selber lösen.

Hilfsbereitschaft und Einordnungsfähigkeit:
Die Grossen helfen den Kleinen. Das Kind lernt z.B. sein Znünitäschli am gleichen Ort wie die anderen aufzuhängen

Kontaktbereitschaft:
Ein Kind, das keine Sicherheit gewinnt und sich an seinen Erzieher klammert, kann auch keine befriedigende Beziehung zu Spielkameraden anknüpfen.

Toleranz und Gleichwertigkeit:
Sich gegenseitig annehmen, wie man ist.

2. Im Persönlichkeitsbereich

Altersgemässe Initiative, Entscheidungsfähigkeit:
Offenes System: Das Kind hat immer die Wahl, ob es mitmachen will oder nicht. Zwei oder mehr Spielmöglichkeiten werden angeboten.

Verantwortungsbewusstsein:
Das Kind mitdenken lassen, es als Partner ernst nehmen.

Entwicklung zur Selbständigkeit und Selbsttätigkeit:
Offene Schränke. Die Kinder wählen selbst aus.

Eigenes Tempo:
Nicht mit anderen vergleichen

3. Im kognitiven Bereich

(kognitiv: Funktionen, die zur Wahrnehmung eines Gegenstandes oder zum Wissen über denselben beitragen: z.B. sehen, hören, urteilen, denken, usw.)

Kreativität:
Schöpferisches Gestalten ermöglichen und fördern: z.B. mit Farbe, Lehm, Musikinstrumenten, Schaumstoffwürfeln, Bastelmaterial, alten Kleidern, etc.

Beobachten:
Sich orientieren, in Beziehung setzen, messen, vergleichen.

4. Im Bewegungsbereich

Kennenlernen des eigenen Körpers, dessen Fähigkeiten und dessen Grenzen:
Schaumstoffwürfel, Spielen im Freien.

5. Im Sprachbereich

Entwicklung des Verstehens und des Sprachgebrauchs:
Mit jedem einzelnen sprechen, Geschichten erfinden.

Wortschatzerweiterung:
Märchen, Geschichten, Bilderbücher, neue Wörter erklären.

Förderung der Sprechbereitschaft:
Gruppengespräche, Rollenspiele.

Vermeiden von Verniedlichungen

6. Im Bereich der Lernvoraussetzungen

- Aufgeschlossenheit
- Neugier
- Wissbegierde
- Problembewusstsein
- Lernfreude
- Spontanität

Hier wird der Grund gelegt, für die Lust und Freude am Lernen und die Motivierung zum selbständigen und selbstgesteuerten Weiterlernen. Zu fördern sind alle Lernprozesse, welche selbständiges Verhalten begünstigen (Lernen mit einer Schere umzugehen, Mäntel oder Jacken anzuziehen).

7. Im Bereich der Zusammenarbeit mit den Eltern

- Hüten: Gelegentliche Mithilfe